Raum Helene von Mülinen
(max. 6 Personen, ca. 19 m2)

Der Diskrete.

Der Raum im 3. Stock für Gespräche und Sitzungen unter 4 bis 12 Augen mit Sechsertisch und unmittelbarem Zugang zum Foyer mit seiner Tee- und Kaffeebar sowie Toiletten.

Der Raum von Mülinen entfaltet eine sehr wohlige Atmosphäre und bietet viel Tageslicht. Zu seiner Ausstattung gehören Beamer, Pinwand, Flipchart und WLAN-Internet.

Preise

  • Halber Tag Fr. 100.00 (8.00-12.00 Uhr / 13.00-17.00 Uhr / 18.00-22.00)
  • Ganzer Tag Fr. 190.00 (8.00-17.00 Uhr / 13.00-22.00 Uhr)
  • Tag & Abend Fr. 260.00 (8.00-22.00 Uhr)

Preise exklusive MWST zuzüglich Getränkepauschale pro Person.

Dokumente

Grundrissplan 3. Stock

Catering

Unsere Pauschalangebote sorgen für einen klaren Kopf bei Besprechungen, Seminaren und Anlässen.

Catering Von der Getränke- über die Zmorge- bis zur Ganztagspauschale finden Sie bei uns alles, was der Magen begehrt.

Reservationsanfrage

Raum Helene von Mülinen buchen

«Hunger nach Gerechtigkeit»: Margareta Rosalie Helene von Mülinen

* 27. November 1850 in Bern; † 11. März 1924 ebenda

Margareta Rosalie Helene von Mülinen war eine der wichtigsten Figuren im langen Kampf um das schweizerische Frauenstimmrecht. Eigentlich war sie eine Gründer¬mutter der Schweizer Frauenbewegung. Als «höhere Tochter» einer Patrizierfamilie erhielt Helene von Mülinen eine breite Allgemeinbildung. Studieren war jedoch nicht erlaubt. Sogar als erwachsene Frau durfte sie die Universität nur als Hörerin besuchen, jedoch keinen Abschluss machen. Sie litt zeitlebens unter den Einschränkungen, denen sie als Frau unterworfen war.
Gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin Emma Pieczynska-Reichenbach engagierte sich Helene von Mülinen in der erstarkenden Frauenbewegung der Jahrhundert¬wende. Auf ihre Initiative hin wurde zum Beispiel der Bund Schweizerischer Frauen¬vereine (BSF). Durch Eingaben und Vorstösse konnte mindestens die rechtliche Situation der Frauen verbessert werden.
Die Religion war ein weiteres prägendes Lebensthema von Helene von Mülinen. Ihr theologischer Lehrer Adolf Schlatter animierte sie, Essays und Artikel zu schreiben. Sie war Mitglied der christlich-sozialen Gesellschaft und setzte sich auch in der Kirche für die Stärkung der Frauen ein.
Ein weiteres visionäres Engage¬ment von Helene von Mülinen galt der «Sozialen Käuferliga», die sich für bessere Arbeitsbedingungen von Heimarbeiterinnen einsetzte und mit ihrem Label damals entsprechende Produkte förderte

Links zu Margareta Rosalie Helene von Mülinen